Vorhang zu

So, nun ist’s vorbei, das schöne Tischlerinnentreffen – für Leser*Innen, die das Wort das erste Mal hören: wir sind gestandene Handwerksfrauen, egal, ob nun seit Geburt oder später durch eigene Entscheidung zur Frau geworden, die sich seit einem Vierteljahrhundert treffen, um sich über Berufsalltag auszutauschen, sich gegenseitig zu stärken, zu vernetzen, eine gute Zeit zu haben – eine Auswertung der Organisatorinnen.

Ein Jahr mal lustige, mal anstrengende Orgaarbeit hat sich gelohnt: wir haben uns in Lützensömmern zum „TT“ zusammengefunden – und sind nun wieder in alle Winde verstreut. Zeit, noch einmal kurz Revue passieren zu lassen, wie wir das Wochenende empfanden, bevor das neue Orgateam aus Berlin in die Startlöcher geht:
Ich hoffe, ich spreche für alle Teilnehmer*Innen, wenn ich sage, dass wir ein paar schöne, gemütliche Tage hatten. Der Regen hat uns weitestgehend verschont und Workshops, die für draussen geplant waren (Holzbildhauen, Erlebnispädagogik, Baumklettern…) konnten stattfinden, puh!
Ich finde es total gut, dass es wieder eine Mischung aus Handwerksthemen gab – Zimmereiverbindungen, Elektroworkshop, Betonworkshop, Holzbildhauerei … – und Fachfremdem: So konnte frau sich im Gitarrenworkshop oder bei „Stimme und Körper“ oder eben Erlebnispädagogik mal mit anderen Sachen neben dem Handwerk beschäftigen.
Sehr erwähnenswert sehe ich die Diskussion, die von einigen Frauen zur Idee und Motivation des Tischlerinnentreffens ins Leben gerufen wurde. Sehen wir uns als politisch relevantes Frauentreffen, sind wir Teil der Frauen-Lesben-Trans*-community? Wird das TT kommerzieller (frau denke an die Präsentation einer Maschinenmarke)? Wie wollen wir weitermachen? Die Antworten sind so vielfältig, wie wir Frauen es auch wieder auf diesem Treffen waren: Junge Frauen auf der Suche nach der passenden Ausbildung, Azubinen, Gesellinnen – frisch gebacken oder schon länger am werkeln, Selbstständige und Meisterinnen.
Wir hatten eine Menge Spaß bei der Tombola: ich bin sicher nicht die Einzige, die stolz mit Einhandzwingen und Qualitätshammer aus dem Raum ging. Spaß hatten wir auch auf der offenen Bühne, danke an alle Frauen und ihren Mut, uns Lieder, Gedichte, Geschichten zu pr%

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